Genson, Sint Oedenrode

Zusammenarbeit zwischen Van Tuijl und der Genson Groep sorgt für Wachstum und Innovation

Van Tuijl hat viele Kunden. Einer davon ist die Genson Groep, ein Zusammenschluss von Unternehmen, die sich mit der Anzucht von Beerenobst, Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren beschäftigen. Geliefert wird von Irland bis Polen. Das Unternehmen hat eine eigene Gärtnerei in Kanada und mehrere Standorte im Süden der Niederlande. „Van Tuijl ist zuverlässig und innovativ, und die langfristige Beziehung steht an erster Stelle.“

Frans de Vogel ist Geschäftsführer der Genson Groep. „Ich bin im Land- und Gartenbau aufgewachsen und ausgebildet worden. Vor 4 Jahren habe ich bei der Genson Groep der Gebrüder Van Gennep angefangen. Die 4 Brüder arbeiten vor allem auf operativer Ebene und spielen dort eine entscheidende Rolle. Die Geschäftsleitung besteht aus einem CEO, einem CFO und einem MT-Team. Es ist natürlich saisonabhängige Arbeit; in der Hochsaison arbeiten hier rund 1.000 Menschen in Vollzeit, in der Nebensaison sind es 275.“

Wissen und Erfahrung bei Genson
Eine Stärke der Genson Groep ist das Wissen und die Erfahrung, über die das Unternehmen verfügt. „Wir setzen auf die neue Generation. Wir arbeiten auf einem hohen Niveau, organisatorisch, aber auch anbautechnisch. Das erwartet der Kunde auch von uns. Es ist wichtig, dass wir gut planen und budgetieren. Bis vor einigen Jahren haben wir Pflanzen noch im Freiland herangezogen. Heute ziehen wir alle Pflanzen in Trays heran, so kann kontrolliert angebaut werden und die Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit steigen. Deshalb ist es wichtig, gut zu planen und zu budgetieren.“

Wandel in der Welt der Gärtner
Frans merkt, dass in der Welt der Gärtner ein Wandel im Gange ist. „Wir sind immer stärker vom Klima abhängig. Trayfelder stehen unter der Lupe. Es wird genau darauf geachtet, wie man mit Düngemitteln und Pflanzenschutz umgeht. Die Herausforderung besteht also darin, neue Anbausysteme zu entwickeln.“

Wachstumsmöglichkeiten
Dieser Wandel wirkt sich auf die Zukunft aus. „Es wird immer mehr automatisiert, und dadurch werden immer weniger Menschen gebraucht. Es gibt mehr Kontrolle und Management. Ich denke auch, dass andere Anforderungen an Pflanzentypen gestellt werden und dass wir pflanzenspezifischer arbeiten werden. Dafür ist eine ganze Kette von Unternehmen nötig, und darin investieren wir auch. Van Tuijl spielt dabei eine wichtige Rolle für uns. Beerenobst ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt; wenn wir die verfügbare Fläche noch besser nutzen, können wir sicher weiter wachsen.“

Zusammenarbeit mit Van Tuijl
Aus dem Zierpflanzenbau kannte Frans Van Tuijl bereits. „Van Tuijl war früher wenig im Beerenobst tätig. Aber durch unsere inhaltliche Beziehung wurden wir zur Verlängerung des jeweils anderen. Es ist wirklich eine Kette, zu der sowohl Genson als auch Van Tuijl gehören. Ob man nun eine Pflanze verkaufen oder selbst Obst pflücken will: Man braucht einander. Dabei ist gegenseitiges Vertrauen wichtig, denn Produktentwicklung muss man gemeinsam machen. Deshalb steht eine langfristige Beziehung an erster Stelle, so halten wir einander im Gleichgewicht.“

Herausforderungen angehen
In der Branche gibt es verschiedene Herausforderungen, an denen gemeinsam gearbeitet wird. „Wir arbeiten zum Beispiel projektbezogen an einem besseren Tray, bei dem sich Automatisierung anwenden lässt, denn derzeit ist noch viel Handarbeit nötig. Außerdem erfassen wir alle Kulturen und bauen Entwicklungsprojekte auf.“

Im Gespräch miteinander
Klare Kommunikation ist in der Zusammenarbeit zwischen Genson und Van Tuijl wichtig, betont Frans. „Van Tuijl erreicht den Standard, mit dem wir arbeiten können. Wir sprechen offen miteinander darüber, was sie verkaufen und was wir brauchen. Wir wissen zum Beispiel, wann ein Produkt bewusst für den einmaligen Gebrauch entwickelt wurde, und dann verwenden wir es auch nicht zweimal. Die gegenseitigen Erwartungen werden klar ausgesprochen, und wir setzen uns rechtzeitig vor der neuen Saison zusammen.“

Handelshaus und Produktionsbetrieb in einem
„Van Tuijl zeichnet sich dadurch aus, dass das Unternehmen sowohl Handelshaus als auch Produktionsbetrieb ist“, findet Frans. „Sie schauen über den Tellerrand, wenn es nötig ist, und trauen sich etwas.“ Bei Genson wird nie nur bei einem einzigen Unternehmen eingekauft. „Dafür sind wir zu groß, das Risiko ist zu hoch. Man will nicht stillstehen. Wir sind ursprünglich ein Familienunternehmen, deshalb ist neben dem Geldverdienen auch Kontinuität wichtig. Mit Van Tuijl gibt es absolutes Vertrauen und eine Beziehung, die auf Langfristigkeit ausgelegt ist.“

Zukunftsvision
Frans sieht also eine konstruktive Zukunft für die Zusammenarbeit zwischen Genson und Van Tuijl. Van Tuijl denkt selbst proaktiv bei Verbesserungen des Produktsortiments für Genson mit. „Wir verstehen einander und denken miteinander mit. Van Tuijl hält sich an Absprachen, etwa zu Lieferzeiten und Mengen. Es ist sachlicher Handel mit einem Augenzwinkern. In Form von Handel und Produktion ist Van Tuijl auf jeden Fall ein Komplettanbieter. Der Preis ist wichtig, aber die Zuverlässigkeit steht mit Abstand an erster Stelle. Außerdem ist die Innovationskraft von Van Tuijl wichtig, um den Wandel zu ermöglichen, der im Anbau im Gange ist. Wir haben Verständnis für die Wünsche und Fragen des anderen, nehmen einander ernst und sind immer offen für Fragen oder Feedback. Wir kennen uns gut und können uns dadurch gegenseitig unterstützen. So setzen wir uns gemeinsam für die Zukunft des Beerenobstanbaus ein!“

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